http://sebastianutzni.com/files/gimgs/th-45_Sebastian-Utzni-049_web.jpg
http://sebastianutzni.com/files/gimgs/th-45_Sebastian-Utzni-159_web.jpg
http://sebastianutzni.com/files/gimgs/th-45_Ausstellungsansicht-Sebastian-Utzni-Memoria-Kunsthaus-Grenchen2_web.jpg
http://sebastianutzni.com/files/gimgs/th-45_Sebastian-Utzni-The-Martyrdom-Cycle-30-possibilities-to-kill-a-man-after-Circignani_web.jpg
http://sebastianutzni.com/files/gimgs/th-45_Ausstellungsansicht-Sebastian-Utzni-Memoria1_web.jpg
http://sebastianutzni.com/files/gimgs/th-45_Sebastian-Utzni-Die-Bibliothek-A_H_web.jpg
http://sebastianutzni.com/files/gimgs/th-45_Sebastian-Utzni-Ordnung-Werkzeuge_web.jpg
http://sebastianutzni.com/files/gimgs/th-45_Sebastian-Utzni-Grosse-schwarze-Kerze_web.jpg
http://sebastianutzni.com/files/gimgs/th-45_Ausstellungsansicht-mit-Werken-der-Serie-Manifest_web.jpg
http://sebastianutzni.com/files/gimgs/th-45_Sebastian-Utzni-Der-Garten-der-Villa-Höss_web.jpg

Memoria
Einzelausstellung
Kunsthaus Grenchen, Schweiz, 2015

Ausgestellte Werke:
Memoria
The Martyrdom Cycle (30 possibilities to kill a man after Circignani)
Der Garten der Villa Höß
Die Bibliothek A.H.
Ordnung: Werkzeuge
Manifeste
Grosse schwarze Kerze

Erinnerung ist subjektiv und individuell. Erinnerung ist allgemein und kollektiv. Wie erinnern wir? Gibt es Hilfsmittel zur Steigerung der Erinnerungsfähigkeit? Wann täuscht uns die Erinnerung? Sebastian Utzni (*1981 in Augsburg D, lebt und arbeitet in Zürich) weiss als gebürtiger Deutscher um die Macht der Erinnerung und um die Gefahren des Vergessens. Ausgehend von einem Erinnerungsmodell aus der Antike konzipiert der Künstler anlässlich seiner ersten institutionellen Einzelausstellung im Kunsthaus Grenchen Werke, welche auf den Spuren der Erinnerung die Brücke zwischen Vergangenem und Gegenwärtigem schlagen. Dabei interessieren ihn Auswüchse von Gewaltherrschaft und deren Akteure ebenso wie die Mechanismen des aktuellen und einstigen Kunstbetriebs. Dokumente und Zeugnisse (kunst-)historischer Ereignisse, beispielsweise Fotografien, Wandgemälde oder Schriften, bilden den Ausgangspunkt seiner oft in Serien angelegten Werke. Die bildhafte Auseinandersetzung mit Erfahrenem geht zumeist mit einer medialen Verschiebung einher: Ursprünglich Gedrucktes erfährt eine Umsetzung in Malerei, das «schnelle» Medium der Fotografie erhält im nur langsam entstehenden Holzschnitt ein Äquivalent, aus einer Geschichte erwächst zuweilen eine raumgreifende Installation. Sebastian Utzni setzt sich in seiner konzeptuell angelegten Arbeit Rahmenbedingungen, die es in der oft mehrere Monate umfassenden Werkentstehung einzuhalten gilt. In der vertieften Beschäftigung mit seinen jeweils aktuellen Aufenthaltsorten beginnt der Künstler, selber Geschichte(n) aufzuzeichnen.
(Pressetext Kunsthaus Grenchen)

Fotos © by Alexandra Roth.