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Manifest (Sol LeWitt), 2015, Öl auf Leinwand, fünfteilige Arbeit, je 54 x 52 cm

Manifest (Futurismus), 2015, Öl auf Leinwand, 125 x 88,5 cm

Manifest (No Manifesto), 2015, Öl auf Leinwand, 41 x 27 cm

Manifest (Dada), 2015, Öl auf Leinwand, zweiteilige Arbeit, je 64 x 48 cm

Manifest (Dalí), 2015, Öl auf Leinwand, 84,5 x 62 cm

Manifest (Fluxus), 2015, Öl auf Leinwand, 42 x 30 cm

Manifest (Bauhaus), 2015, Öl auf Leinwand, zweiteilige Arbeit, je 64 x 40,5 cm

Mit einer Serie von sieben Manifesten begibt sich Sebastian Utzni auf die Suche nach dem (wie er es nennt) «versprachlichten Bild». Manifeste von Künstlerinnen und Künstlern als Willensbekundungen, als Mittel der Abgrenzung und des Ausschlusses und teilweise sogar als praktische Anleitungen zur «guten Kunst» sind immer wieder Ausgangspunkt verschiedenster Strömungen und Gruppierungen des letzten Jahrhunderts. Ausgehend vom Erscheinungsbild der Erstpublikation des jeweiligen Manifestes, wie beispielsweise jenem des Futurismus in der französischen Zeitschrift «Le Figaro» im Jahre 1909, malt Sebastian Utzni freihand, in doppelter Grösse des Originals, mit schwarzer Ölfarbe Buchstabe für Buchstabe den Inhalt auf die Leinwand. Mithilfe der eigens ausgeführten Malerei verinnerlicht Utzni den Inhalt der Manifeste – allerdings folgt er dabei nicht den Anweisungen der verschriftlichten Theorie, sondern verbildlicht diese in Form eines Bildes einer Theorie über ein gutes Bild. Sebastian Utzni treibt ein hintersinniges Spiel und regt an zur Reflexion über Fragen nach Handschrift und Autorschaft des Künstlers, nach Ausbildung und Werdegang, letztlich nach Identität und Existenz des Künstlers.
(Katalogtext Kunsthaus Grenchen)

Fotos © by Alexandra Roth.